Es stellt sich vor: Lasse Schultze von Happy New Work

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Hi, ich bin Lasse! Ich habe vor ein paar Monaten mein Business „Happy New Work“ gestartet. Dabei unterstütze ich Menschen, die unzufrieden in ihrem Job sind und helfe ihnen, wieder mehr Erfüllung, Selbstvertrauen und Zufriedenheit zu erlangen.

Aus eigener Erfahrung weiß ich nur zu gut, wie viele Menschen in Deutschland unglücklich mit ihrem Job sind. 

Ich habe in verschiedenen Unternehmen im Personalbereich und in der Personalentwicklung gearbeitet und eines war dabei immer gleich: Die meisten Menschen um mich herum waren unzufrieden und frustriert. Lange Zeit habe ich das einfach hingenommen und gedacht: „Das ist halt so in der heutigen Arbeitswelt.“ Schlimmer noch, ich war lange Zeit selbst sehr unzufrieden und total gefangen in der Opferrolle. Erst die Beförderung zur Führungskraft und die damit einhergehende totale körperliche und psychische Erschöpfung führte mir vor Augen, dass ich schon seit Jahren unglücklich war und in einer Scheinwelt gelebt hatte. Es war eine bittere Erkenntnis, aber sie war notwendig. Heute bin ich sehr dankbar für die Erfahrungen und die Erkenntnisse daraus.

Die Idee mit dem eigenen Business hatte ich schon länger im Hinterkopf, allerdings habe ich nie ernsthaft an eine Umsetzung geglaubt. Wie sollte ich es denn schaffen ein eigenes Business aufzubauen, von dem ich leben kann? Unmöglich!

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So froh ich anfangs über den eigenen Mut war, endlich zu kündigen und mein eigenes Ding zu starten, so sehr mischten sich auch viele negative Gefühle mit der Freude: Angst, Unsicherheit, Unklarheit. „Wie geht es weiter? Wo bin ich in 6 Monaten? Was denken die anderen von mir?“

Wie so häufig, war der Start die schwierigste Zeit. Ich stand vor einem riesigen Berg. Ein Berg so hoch, dass man die Spitze nicht sehen konnte. Nebel, viel Nebel. Was ich allerdings sah, waren viele Leute, die es bereits geschafft hatten, den Berg erfolgreich zu besteigen. Offenbar hatten sie es ganz einfach und ohne viel Anstrengung geschafft. Als ich so vor dem Berg stand und nach oben schaute, meldete sich wieder diese Stimme in mir: „Das schaffst du nicht!“ Ich war verunsichert, ich suchte nach Orientierung. Ich ging zu zahlreichen Meet-Ups, las viele Blogartikel, kaufte mir Online-Kurse und fuhr zu Konferenzen. Das alles half mir weiter, keine Frage.

Eines Tages bemerkte ich allerdings, dass ich noch immer vor dem Berg stand. Ich wusste sicherlich viele neue Dinge und hatte gute Kontakte geknüpft, nur selbst losgegangen war ich immer noch nicht. Trotz viel angeeignetem Wissen über mich selbst, war ich doch wieder in ein altes Muster verfallen: Ich suchte die Antworten auf meine Fragen im Außen. Ich wartete darauf, dass mich ein „Guru“ an die Hand nimmt und mir den einfachsten Weg auf den Berg hoch zeigt. Und auch wenn es sicherlich viele „Gurus“ gibt, die einem diesen Weg versprechen, so muss doch jeder den ersten Schritt für sich alleine gehen. Und zwar auf seine eigene Art und Weise. 

Als ich dies endlich erkannt hatte, änderte sich vieles für mich. Ich machte den ersten Schritt. Ich ging nicht nur den Berg hoch, plötzlich rannte ich einfach drauf los. Ich hatte für mich erkannt, dass es nur einen richtigen Weg gibt: Meinen eigenen! Ich bin dankbar für alles was ich von anderen lernen durfte und darf, aber am Ende muss ich doch vieles selbst entscheiden und ausprobieren. Man sollte sich immer auch mit anderen Menschen austauschen, aber am Ende bin ich alleine für mein Business verantwortlich: Für meine Handlungen, meine Ergebnisse und vor allem auch für meine Gefühle. Diese Erkenntnis war wirklich ein Game-Changer für mich und seitdem laufe ich mit mehr Leichtigkeit den Berg hinauf. Der Weg ist immer noch steinig und ich bin noch lange nicht dort, wo ich einmal hinmöchte. 

Aber ich bin auf einem guten Weg. Und wenn ich bei der Bergspitze angekommen bin, dann wartet dort sicherlich direkt der nächste Berg auf mich. Aber das ist ok. Ich genieße den Weg und bin offen für neue Wege. Für mich ist es heute wichtig einfach bei mir zu bleiben und den Fokus auf mein Business zu richten. Jeder Vergleich mit anderen ist ein Schritt zurück. Ich weiß nicht, ob dies der entscheidende Schlüssel zum Erfolg ist. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass dies ein guter Weg für mich ist. Einfach weil es mein Weg ist... 

Mehr über Lasse und Happy New Work findest du hier:
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