Lauras größte Herausforderung als Mensch im digitalen Arbeitsalltag

In diesem Artikel geht es darum, meine größte Schwäche und die größte Herausforderung in meinem Leben zu beschreiben. Außerdem will ich dir beschreiben, wie ich damit umgehe. Ich habe darüber nachgedacht, ob es okay ist, einfach anders über dieses Thema zu denken. Und ich glaube das ist okay, wir sind hier ja unter uns. Um diesem Thema gerecht zu werden, möchte ich dich also mitnehmen in meine Welt.

Damit meine ich die Gedanken in meinem Kopf, die umherschwirren und kreisen, wenn ich mich selber frage: Was ist eigentlich meine größte Schwäche? Denn mir kommt dann etwas viel wichtigeres in den Sinn, nämlich zunächst einmal dieses berühmt berüchtigte Wort Schwäche zu hinterfragen:

Schwäche ist kein Wort, dass ich gerne benutze. Ich gehöre zu den Menschen, die keinen echten Grund sehen, negative Worte zu verwenden, die mich selber ausbremsen. Schwäche kommt von “schwach”, dem dazugehörigen Wortursprung. Beides klingt sehr negativ. Dabei gibt es ohne die sogenannten Schwächen auch keine Stärken. Schwächen sind also ein Teil der Stärken. Die Tatsache “Schwächen” zu haben ermöglicht es mir, auch Stärken zu besitzen. Sind Schwächen dann nicht “kleine Stärken”?

Dinge, die ich nicht so gut kann, sehe ich gerne als Herausforderung an, um mich weiterzuentwickeln oder einfach als Aufgabe, die ich gerne an jemand anderen gebe, der darin besonders gut ist. Wenn etwas nicht auf Anhieb funktioniert, dann ist auch das ein wichtiger Teil des Erfolgs Prozesses. Wir lernen daraus und entwickeln uns weiter. Und auch die kleine Stärke bekommt die Chance eine große Stärke zu werden.

Mit dem Inneren Arbeiten, statt viel von Außen zu erwarten.

Meine Projekte, mein Leben, alles hat eine Mission. Denn danach bin ich süchtig. Etwas, das mir hilft erfolgreich zu sein, ist zum Beispiel mein Drang danach, eine Mission zu haben, etwas weiterzuentwickeln und ein Ziel zu verfolgen. Zu Beginn meiner Arbeit online war das häufig sehr schwierig, denn den Entwicklungsprozess eines Projektes habe ich immer total genossen,, das alltägliche Geschäft dann allerdings eher weniger.

Wenn du so willst, dann war es also eine kleine Stärke von mir, dass ich meine Motivation durch Langeweile ersetzte, die sich durch wiederkehrende Vorgänge einschlich. Das machte es natürlich schwieriger nachhaltig erfolgreich zu sein. Inzwischen habe ich einen guten Weg gefunden, meine Projekte so zu führen und zu betreuen, dass ich in verschiedenen Projekten verschiedene Rollen und Verantwortungen übernehme. Damit kommt es niemals dazu, dass ich nur die eine Sache mache, die mich langweilt.

Bei der Nomadweek ist es zum Beispiel so: Die ständige Weiterentwicklung, verknüpft mit den verschiedenen Persönlichkeiten und den langsam steigenden Einnahmen machen es leichter, ständig super motiviert zu sein. Ich kann sehen, dass die Nomadweek Menschen weiterhilft, dass Menschen sich mit unserer Hilfe weiterentwickeln und das bereitet mir Freude, das ist meine Mission.

Bei meinen anderen Projekten geht es vor allem darum, mein Wissen zu erweitern, zu teilen und ja, auch Geld zu verdienen. Die Mission Knowledge ist für mich eine niemals endende Mission. Das habe ich auf meinen Reisen schnell herausgefunden: Gib mir Wissen und ich bin ausgeglichen, lass mich einfach nur leben, immer das Gleiche machen und ich verliere meine Motivation.

Ich dachte immer es liegt daran, dass andere mich einfach nicht genug wertschätzen. Tatsächlich war es jedoch nicht die Motivation (schon gar nicht von außen) die mir fehlte. Es fehlte mir an Wissen über mich Selbst und ich musste auf meinem Weg eben erst einmal herausfinden, wie ich meine Motivation für mich selbst aufrecht erhalte.

Denn motivieren lasse ich persönlich nicht besonders gut durch Außenstehende. Das weiß ich jetzt und darum übernehme ich das Motivieren eben von jetzt an selbst. Ich habe meine kleine Stärke, also zu einer großen gemacht. Ich bin jetzt mein eigener Motivationsguru. Yeah. Und natürlich freue ich mich nun trotzdem immer und überall über Wertschätzung, die mir entgegengebracht wird!

Aber da war noch was. Eine weitere Herausforderung. Einfach ein wundervoll menschlicher Teil meiner Persönlichkeit, der nicht immer perfekt zu meinen beruflichen Zielen passte. Hab ihn eben einfach passend gemacht. Und das Meer hat auch dabei geholfen:

Tschüss Konzentration

Wenn ich lange und viel arbeite, dann passiert es hin und wieder, dass ich mich am Computer einfach nicht mehr konzentrieren kann. Früher habe ich mich gezwungen einfach weiter zu machen. Nicht selten sind mir dann Fehler unterlaufen. Schlichtweg, weil ich unkonzentriert war. Je länger ich nun ortsunabhängig arbeite und meinen gesamten Arbeitstag am Laptop verbringe, desto mehr macht mich das müde. Und das ist okay. Für mich persönlich bedeutet das einfach, dass ich entsprechend darauf reagiere. Das habe ich gelernt. Es ist einfach keine Schwäche, nach 6 Stunden am PC müde zu sein und einfach keine Lust mehr auf digital zu haben.

Es heißt dann einfach, auf und den Garten umgraben oder ab ins Meer und eine Runde schwimmen, ganz ohne schlechtes Gewissen. Dabei helfen mir übrigens Listen, denn dann weiß ich, dass alles was zu tun ist, gut auf einem Blatt Papier aufgehoben ist und mein Kopf sich entspannen darf. Ich mag das. Inzwischen gibt es auch einen Tag in der Woche, an dem ich meinen Laptop gar nicht auf klappe. Stattdessen ist es ein Buch, welches ich öffne. Denn auch Menschen, die online arbeiten dürfen das Leben genießen und sollten auf sich achten.

Gib alles und lass dir keine Schwächen einreden!

Wir lesen überall, dass wir 320% geben müssen um online erfolgreich zu sein. Natürlich musst du Gas geben, ganz egal ob du online oder analog erfolgreich sein möchtest. Erfolg bedeutet für mich allerdings auch gesund und munter zu sein. Es ist also besonders als Selbstständige/r wichtig, darauf zu achten, dass es dir gut geht. Denn niemand anders wird das tun. Besonders dann nicht, wenn die Kunden deine Arbeit am liebsten schon gestern auf dem Tisch hätten oder der Launch deiner neuen Webseite schon letzte Woche hätte passieren sollen. Also: Pass auf dich und deine kleinen Stärken (Schwächen) auf ;-)