Ausgepowert? 5 wertvolle Tipps für weniger Stress im Alltag

In unserem Alltag springen wir von einem Ort zum Nächsten. Wir hetzen von einem Termin zum anderen. Wenn eine Aufgabe erfüllt ist, dann wartet schon die nächste auf uns. Next, next, next, go, go go! Beim Aufstehen denken wir an den Einkauf, den wir noch tätigen müssen, auf dem Weg zur Bahn denken wir schon an die Besprechung. Im Büro denken wir an die liegengebliebene Hausarbeit. Nach Feierabend denken wir daran, was am nächsten Tag zu erledigen ist.

Unser Gehirn schalten wir dann vor der Glotze oder auf Facebook ab. Und selbst da werden unsere Gedanken fremdgesteuert. Eine coole Ausgangslage? Eher nicht! Und ganz ehrlich: Gerade als Digitaler Nomade und Freelancer ist der Druck dank vieler verschiedener Projekte oft besonders groß. Es gibt aber ein paar Tipps, mit denen du dein Stressgefühl in die Schranken weißen kannst. Fünf bewährte kommen jetzt.

1. Fokussiere dich auf deine aktuelle Aufgabe

Fokussiere dich auf die Aufgabe, an der du gerade sitzt. Wenn du ein Konzept ausarbeitest, dann lass dieses Konzept in dem Moment das Wichtigste in deinem Leben sein. Denn danach arbeitet dein Team mit Hilfe des Konzepts effizient und strukturiert. Wenn du eine halbe Stunden joggen gehst, dann lass das Joggen das Wichtigste in deinem Leben sein. Denn danach fühlst du dich besser und freust dich über ein gutes Körpergefühl. Wenn du deine Küche putzt, dann lass das Putzen das Wichtigste in deinem Leben sein. Denn danach fühlst du dich an diesem Ort wieder viel wohler und es wird dir Spaß machen, in deiner sauberen Küche zu kochen.

Dich bewusst auf deine aktuelle Aufgabe zu fokussieren hilft enorm, erfordert aber durchaus Übung und eine große Portion Willen. Wir haben herausgefunden, dass jede Aufgabe, der man eine bewusste Bedeutung gibt, viel leichter von der Hand geht. Es ist ein Problem unserer Generation, dass wir viele kleine Aufgaben eher als Last wahrnehmen.

2. Stückle deine Aufgabe in kleinere Teilaufgaben

Für viele Selbstständige und Freiberufler ein alter Hut. Trotzdem begraben sich viele immer noch selbst mit ihren eigenen riesigen Aufgaben. Ein Beispiel: Du möchtest einen informativen Blogartikel über die Surfkultur in Neuseeland schreiben. Du warst dort einige Zeit unterwegs und hast auch noch ein paar coole Geschichten von den surfenden Locals im Kopf. Passenderweise hast du von diesem Trip tolle Bilder, mit denen du deinen Artikel garnieren kannst. Deine Geschichten möchtest du auch noch um ein paar Fakten ergänzen und wirst dir Infos aus guten Quellen im Internet ziehen. Um deinen Artikel gut lesbar und übersichtlich zu halten brauchst du passende Überschriften, sinnvolle Absätze und eine Gliederung. Wie wäre es also zum Beispiel mit:

  1. Inhaltliches Konzept festlegen (Was will ich erzählen? Welchen Mehrwert möchte ich liefern?)

  2. Benötigte Fakten recherchieren

  3. Keywords überlegen und verwandte Artikel im Netz checken

  4. Headlines überlegen und Text verfassen

  5. Bilder sichten und in den Artikel einbauen

anstatt mit:

  1. Blogartikel über Surfen in Neuseeland schreiben
     

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3. Suche dir Hilfe

Wer sich schämt, Hilfe zu holen, lädt sich dadurch ne ganze Menge zusätzlichen Stress auf. Logo, es hilft so viel, wenn du dir selbstständig Wissen aneignest, aber du solltest dir immer bewusst sein, dass du nicht alles wissen und können musst. Also sehe dich ruhig nach Unterstützung um, wenn du an einem Punkt fest steckst, bei dem du dir gerade nicht selbst helfen kannst. Facebook, YouTube und das Internet an sich hält zu vielen Themen eine tolle Community mit hilfsbereiten Menschen bereit.

4. Optimiere deinen Workflow

Oder eben: Feile an deiner Arbeitsweise. Vom passenden morgendlichen Start in den Tag bis zur Erkenntnis wann du am produktivsten arbeiten kannst, solltest du einfach ein bisschen ausprobieren wie es bei dir am besten flutscht. Was geht dir leicht von der Hand? Wofür brauchst du länger Zeit? Oder was macht dir so wenig Spaß, dass du es lieber an andere abgeben solltest? Schon mal Time-Tracking ausprobiert?

5. Mach mal ne Pause

Wer viel arbeitet, der braucht auch mal ne Verschnaufpause. Körper und Geist werden es dir danken. Laut einer Studie funktionieren etwa 50 Minuten konzentriertes Arbeiten mit anschließenden 15 Minuten Pause und weg vom Rechner bei den meisten Menschen sehr gut. Der Knackpunkt: Manchmal vergisst man tatsächlich Pause zu machen. Oder du hast Punkt 1 bis 4 missachtet und gerätst ziemlich unter Zeitdruck und musst auf deine Ruhezeit verzichten = Stress pur! Nein danke! Kann mal passieren, wird mal passieren, aber muss nicht oft passieren.

 

 

Schaff dir selbst den Stress vom Hals

Du siehst also, dass Stress kein alltäglicher Begleiter ist, den man einfach mal hinnehmen muss. Sondern ein negatives Gefühl, dass du durchaus eindämmen kannst. Wenn gar nichts mehr geht: Schließ die Augen, atme ein paar Mal durch und sammle dann deinen Fokus wieder für deine aktuelle Aufgabe. An andere Verpflichtungen zu denken, erfüllt diese in dem Moment auch nicht. Und hey, wer bestimmt eigentlich, was deine Pflichten sind? Richtig: Am besten du selbst!

Stressbewältigung und Zeitmanagement als Thema der Nomadweek

Auf der Nomadweek widmet sich Daniel mit einem kompletten Workshop den Themen Zeitmanagement und Strukturen schaffen. Für uns vor allem als Selbstständige, Freelancer, Online-Unternehmer und Blogger eine wichtige Basis um langfristig effektiv zu arbeiten. Mehr über die Nomadweek erfährst du hier.